Vita

Miriam Lemdjadi arbeitet seit 2013 als selbstständige Regisseurin, Theaterpädagogin und Performerin. Dabei bewegt sie sich interdisziplinär zwischen Physical theatre, Performativem Theater und Figurentheater und arbeitet mit KünstlerInnen aus dem Bereich Puppenspiel, Maskenspiel, Tanz und Choreografie, Musik, Film und szenische Forschung zusammen.

Von 2010 bis 2013 studierte sie Theaterpädagogik (B.A.) an der HS Osnabrück, Campus Lingen und wirkte bei Theaterprojekten in Algerien, Frankreich und Palästina mit. 2014 folgte eine Veröffentlichung in der Zeitschrift FIKRUN WA FANN des Goethe Instituts mit dem Artikel „Theater als Ventil und Waffe? –Theaterpädagogik in Krisengebieten am Beispiel Palästina“.

Beim Interkulturellen Theater Freiburg wirkte sie als Performerin und Regie mit in der Inszenierung DENK ICH AN DEUTSCHLAND IN DER NACHT (Premiere Juni 2016) und COCON-DIE ENTPUPPUNG (Premiere im E-Werk April 2018). Im Frühjahr 2016 übernahm sie die Regie im Theater im Gewölbe in Offenburg und inszenierte die SHOW DES LEBENS (Premiere Februar 2017) und das Stück KASIMIR UND KAROLINE (Premiere März 2018).

Im Sommer 2016 führte sie gemeinsam mit Nina Weber als Kollektiv ENTRE.NOUS das Projekt GULLIVER AUF REISEN durch, im Sommer 2017 das Forschungs-Theaterprojekt WAS IST GLÜCK? Und im Sommer 2018 das Musik-Theaterprojekt MUSIK! DRINGEND! JETZT! ein Sommer-Theaterprojekt für Kinder und Jugendliche in Weinheim.

Im Sommer 2018 war sie als Performerin in SOFT VARIATIONS von Sonya Lindfors beim Theaterfestival Schwindelfrei in Mannheim zu sehen.
Mit Myriam Rossbach gründete sie 2018 die KOMPANIE M und inszenierte im Dezember 2018 LICHTSPIELKUGEL, ein interaktives Objekttheater in der Vorweihnachtszeit, auf öffentlichen Plätzen in Heidelberg. Im gleichen Jahr bildete sie gemeinsam mit Julia Bulmer die SAADIA& SIGLINDE COMPANIE um Produktionen im Bereich Physical theatre zu entwickeln.